Detox

Detox im Selbstversuch: Kraft aus dem Saft

Redaktion: Christina Schildknecht; Fotos: SXC

Detox im Selbstversuch: gamevuinhon testet Entgiftungsmethoden
  • Straffend: 1 Body Tonic Night von Garnier: Festigt die Silhouette im Schlaf, ca. 23 Fr. 2 Get Waisted Body Shaper von Mama Mio: Gegen Hautalterung und Fettbildung, ca. 60 Fr. 3 Crème Allégée Amande von L'Occitane: Für verbesserte Festigkeit der Haut, ca. 61 Fr. 4 Arm Sculpt von Rodial: Die Oberarme werden durch Koffein geformt, ca. 82 Fr. 5 Intensive Firming von Yves Rocher: Soll die Haut an den Oberschenkeln straffen, ca. 49 Fr. 6 Body Time Control C. Curve Shaper von Valmont: Luxuriöse Crème gegen schlaffes Gewebe, ca. 320 Fr.
     

Detox heisst das Zauberwort für ultimatives ganzheitliches Wohlbefinden. gamevuinhon hat drei verschiedene Entgiftungsmethoden getestet.

Stars wie Anne Hathaway, Gwyneth Paltrow oder Jennifer Garner schwören auf Detox. Und damit auf Schönheit und Wohlbefinden, das von innen kommt. Denn Detox – übersetzt: Entfernung giftiger Substanzen – meint die innere Reinigung des Körpers von den Folgen schlechter Ernährung, Umweltverschmutzung und anderen Schadstoffen. Die erfolgt über den Verzicht auf übersäuernde Lebensmittel wie Fleisch, Weissmehl, Kaffee, Alkohol, Milchprodukte und Süssigkeiten. So sollen sich Leber, Niere und Haut – die Organe, die für die Entgiftungsprozesse im Körper zuständig sind – regenerieren können. Während diese Entschlackungsmethode früher vorzugsweise im Hotel oder im Kurhaus durchgeführt wurde, gibt es immer mehr Anbieter von Detoxprogrammen für daheim. Eine Kur dauert 3 bis 21 Tage und beinhaltet vor allem Säfte und Suppen. Sie kurbelt den Stoffwechsel an, verbessert das Hautbild und hilft ganz nebenbei, Gewicht zu verlieren. Oft hat eine solche Entgiftung nicht nur physisch eine positive Wirkung, sondern auch psychisch: Die Gedanken werden klarer, Ballast wird abgeworfen. Mit klarem Kopf und unbeschwert in den Frühling? Wir haben drei Varianten des Entgiftens ausprobiert, um zu sehen, ob das Ergebnis hält, was Detox verspricht.

Kraft aus dem Saft

Beauty-Redaktorin Christina Schildknecht hat Holistic Health ausprobiert.

Der Körper entgiftet sich doch von selbst», sagte meine Mutter, als ich ihr davon erzählte, dass ich eine Detoxkur machen wolle. So unsinnig sie das fand, so neugierig war ich darauf, was mit mir während einer fünftägigen Saftkur passieren und was sie mir bringen würde – ich meldete mich bei Christina van der Schaar von Holistic Health. Sie bietet massgeschneiderte Detoxkuren mit Säften aus Früchten und kalt gepresstem Gemüse an, beides aus biologischem Anbau. Nach kurzem Mailkontakt war klar: ausprobieren! Ab dann: Schluss mit Kohlehydraten, Kaffee, Kalbsschnitzel und Kuchen, stattdessen nur Gemüse und Früchte als Vorbereitung auf die Saftkur.

Die ersten Tage waren hart, weil ich die vier K vermisste, der dritte und vierte begleitet von Kopfschmerzen. Leichtigkeit des Seins? Klarer Kopf? Wenn schon die Vorbereitung so unerfreulich war, wie würde dann erst die Saftkur sein?
Tag 1: Der Beginn der Kur steht ganz im Zeichen des Ausleitens – der Körper soll so viele Abfallstoffe wie möglich abtransportieren. Optimalerweise legt man diesen Auftakt auf einen Samstag, denn das Programm beginnt mit einem Mix aus Glaubersalz, Grapefruit und Wasser, der für den Rest des Tages zwischen WC und Saftbar nicht viel Spielraum lässt. Mein erster Eindruck von den Säften: Sie könnten etwas süsser sein. Dafür entschädigt allerdings das Highlight des Tages – die Nussmilch mit Datteln und Vanille, die ich nun allabendlich geniessen darf.
Tag 2: Langsam stellt sich ein Rhythmus ein mit den Säften, auch dank der festen Zeiten, zu denen ich die Säfte trinken soll (was übrigens auf jeder Flasche netterweise vermerkt ist). Mir geht es erstaunlich gut, kein schwächelnder Kreislauf, absolut kein Kopfweh und kein Hunger, alles prima. Für zusätzliche Motivation sorgen die Kurznachrichten von Christina van der Schaar, die mich regelmässig nach meinem Befinden fragt.
Tag 3: Ich erwache frühmorgens, ohne Hunger, aber voller Energie. Beides ist nicht unbedingt typisch für mich. Von meinen fünf Gemüse-Frucht-Säften à 5 dl trinke ich nur vier. Auch das eher untypisch: ich – sonst Frau Nimmersatt – satt? Interessant …
Tag 4: Ebenso interessant ist, dass ich am nächsten Morgen wieder kaum Hunger verspüre. Stattdessen fühle ich mich einfach nur gut. Mag auch mit dem Bewusstsein zu tun haben, mir etwas Gutes zu tun. Und dass das Thema Essen momentan keinen Platz einnimmt, ist irgendwie eine Erleichterung.
Tag 5: Noch immer bin ich im Hoch und finde es beinahe etwas schade, dass heute der letzte Tag sein soll. Kurzerhand frage ich Christina van der Schaar, ob ich einen Tag verlängern könne. Kann ich!
Tag 6: Diesen Plustag nehme ich sehr bewusst wahr und freue mich auf die vorerst letzte Nussmilch. Ab jetzt wird wieder gekaut! Mein Fazit: Ich schlafe besser, habe mehr Energie und esse bewusster. Das war bestimmt nicht die letzte Holistic-Health-Kur! Und meine Mama ist jetzt auch interessiert.

— Eine 5-tägige Detoxkur mit Christina van der Schaars Holistic Health kostet ca. 470 Fr.;
In der Bildergalerie sehen Sie straffende Produkte, passend zu einer Detox-Kur.

 

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