Nagel-Trends

Schöne Nägel: Nagellack-Trends 2013

Text: Katrin Roth, Hauptbild: Estée Lauder

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Nagellack von Guerlain
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Nagellack-Experimente sind ausdrücklich erwünscht

Spring Ball, Princess, Diablotine und Délice heissen die vier neuen Glitzer-Farben von Dior Vernis (für je ca. 40 Franken im Fachhandel).

Die neue Pure Color Nail Laquer French Nudes-Kollektion von Estée Lauder mit fünf Nude-Schattierungen passen zu jedem Style (im Fachhandel für je ca. 34 Franken).

Ein Klassiker und eine Neuheit von Anny: No More Yellow Nude hellt verfärbte Nägel optisch auf, Sunday in Park verbreitet Sommerstimmung (für je ca. 13 Franken exklusiv bei Marionnaud).

Nagellack zum Aufkleben: Die Sleek Sticks von Essie (in sechs Mustern für je ca. 20 Franken im Fachhandel).

Sorbet-Farben in der Sommerkollektion von Priti NYC (für ca. 22 Franken unter anderem bei www.perfecthair.ch, Changemaker oder in der Boutique Shetime in Zürich).

Für ein funkelndes Finish: Der Top Coat Gold aus der neuen Top Coat-Linie der Nagellack-Kollektion Color Riche von Maybelline (gibt es im Fachhandel für ca. 10 Franken).

Der Striplac von alessandro wird mit der LED-Lampe ausgehärtet und lässt sich beim Entfernen ganz einfach vom Nagel ziehen (das Starterkit für ca. 120 Franken sowie die Palette von 24 Trendfarben für ca. 25 Franken gibt es unter anderem bei Globus, Loeb, Manor oder per Internet über www.beautybox.ch)

Die erste Nagellack-Kollektion von Guerlain kommt mit extra breitem Pinsel daher, der das Auftragen besonders einfach macht (ab dem 2. Mai in zehn Farbtönen plus Base Protectrice und Top Coat Gel für je ca. 37 Franken im Fachhandel erhältlich)

Kommt nie aus der Mode: ein kräftiges Rot für die Nägel wie etwa Rich Ruby von By Terry (für ca. 31 Franken exklusiv bei Marionnaud).

Bei der Entwicklung der limitierten Nagellack-Linie für Nars liess sich Schuhdesigner Pierre Hardy von seiner akuellen Schuhkollektion inspirieren (in zwölf Farben für je ca. 50 Franken bei der Parfümerie Osswald in Zürich erhältlich).

Die Thermo Twist Nagellacke von alessandro wechseln ihre Farbe mit der Temperatur (in vier Farben für je ca. 23 Franken unter anderem bei Amavita, Douglas und Manor erhältlich).

Lassen sich zu einer ungewöhnlichen French Manikure kombinieren: Die neuen Nagellacke von Lancôme aus der Serie Vernis in Love (für ca. 25 Franken im Fachhandel).

Der OPI Matte Top Coat verleiht jedem Nagellack einen trendigen Look mit mattem Finish (für ca. 25 Franken im Fachhandel).

Sparitaual setzt im Sommer 2013 auf pudrige Pastelltöne (für je ca. 25 Franken zum Beispiel bei Peeptoe in Zürich).

Aus der Serie Baking Beauties von Mac: Confectionary light blue pink und Pistachio Crème light teal mint (ab Mai exklusiv bei Douglas).

Verbreiten Ferienstimmung: Die Nagellacke in Koralle und Azurblau aus der Sommerkollektion von Dr. Pierre Ricaud (für je ca. 15 Franken im Fachhandel).

Tipps und Trends zur Nagellack-Saison 2013. Welche Farben kommen auf unsere Nägel, welche Streichexperimente sollen wir wagen und Tipps einer Nagel-Expertin.

Bei den Nagellack-Trends 2013 gilt: Erlaubt ist, was Spass macht – und der kommt garantiert nicht zu kurz bei dem riesigen Angebot. Edle Nudetöne sorgen für elegantes Understatement, poppig-bunte Farbneuheiten lassen Frühlingsstimmung aufkommen, extravagante Farbkombinationen machen die Hände zum Hingucker, die Spezialkollektion von Schuh-Guru Pierre Hardy bringt einen Hauch von Glamour in den Alltag und ein neuer Nagellack zum Ausziehen macht die Maniküre daheim zum Kinderspiel.

Wie neue Nagellack-Trends entstehen und was es braucht zum ultimativen Nagellack-Glück, verrät Ex-Model und Nagellack-Profi Kim d’ Amato, die 2005 mit Priti NYC eine der ersten öko-freundlichen Nagellack-Kollektionen lanciert hat.

Interview mit Kim d'Amato

Welches sind die wichtigsten Regeln im Umgang mit Nagellack?

In zwei Wörtern: Unter- und Überlack. Wer darauf verzichtet, spart am falschen Ort, denn ohne Unter- und Überlack können sich die Nägel verfärben und die Farbe hält viel weniger lang. Was auch oft vergessen geht, ist das Versiegeln der Nagelspitzen. Ach ja, und weil Wasser der schlimmste Feind von Nagellack ist, empfehle ich Handschuhe bei der Haus- und Gartenarbeit.

 

Sollte man ab und zu eine Nagellack-Pause einlegen?

Das hängt von der Beschaffenheit der Nägel ab und darum muss das jeder für sich herausfinden. Ich persönlich gönne meinen Füssen zum Beispiel im Winter eine längere Pause vom Nagellack. Grundsätzlich aber sehe ich kein Problem darin, die Nägel immer wieder neu zu lackieren.

 

Was inspiriert Sie zu neuen Nagellack-Trends?

Meine Reisen, ganz klar. In Zürich zum Beispiel ist mir dieses ganz spezielle Grau der Hauswände in der Altstadt aufgefallen: Ein toller Farbton, den ich unbedingt in einer meiner nächsten Kollektionen aufnehmen möchte. Daneben ist mir vor allem meine Tochter eine grosse Hilfe, die es liebt, Nagellacke miteinander zu vermischen. Aus solchen Experimenten sind schon die tollsten Farbneuheiten entstanden, versuchen Sie es ruhig auch einmal daheim.

 

Was erwartet uns Nagellack-mässig im Herbst?

Der Trend geht klar in Richtung Zwanzigerjahre. Also roter Lippenstift mit passenden Nägeln, alles sehr glamourös und opulent, very Billie Holiday. Weiterhin eine grosse Rolle spielen Texturen, bei diesem Hype ist kein Ende absehbar. Vermutlich, weil sich damit die unterschiedlichsten Effekte erzielen lassen.

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