Digital-Test

Hallo Hue: Das kabellose Beleuchtungssystem von Philips im Test

Text: Florina Schwander

Hallo Hue: Das kabellose Beleuchtungssystem von Philips im Test
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Von grellem Rot zu einem warmen Gelb: Philips Hue kennt viele Farben

So sieht das Starterkit aus mit einer Brücke fürs private Wifi und drei LED-Glühbirnen

Das neue System Philips Hue ist in aller (Tekkie-)Munde. Wir haben die per Handy steuerbaren Lampen getestet.

Wohnst du noch oder lebst du schon, fragte Ikea vor einigen Jahren. Heute könnte es heissen: Wohnst du noch oder klickst du schon. Denn: Unser Daheim wird immer digitaler. Die Heizung lässt sich übers Handy regulieren, der Fernseher zeigt fremde Inhalte ohne Kabel und auch der Herd braucht schon länger keinen Drehknopf mehr.

Hallo Hue

So auch das neue Beleuchtungssystem von Philips: Unter dem Namen Hue hat der Elektronikkonzern ein avantgardistisches Lampensystem entwickelt. Hue funktioniert per App über Wifi, einer Brücke und speziellen LED-Glühbirnen. Die Brücke wird ans Internet angeschlossen, die App installiert, die Birnen eingedreht und los kanns gehen. Was so einfach klingt, entpuppte sich in unserem Test als sehr harzig. Vielleicht lags am Android-Handy, jedenfalls mussten wir erst eine Weile in Foren herumlesen, bis wir ein kleines Debug-Programm heruntergeladen hatten und jede Lampe einzeln verbinden konnten. Und obwohl wir Nerds im tiefsten Herzen sind, fiel uns die Bedienung der App nicht leicht - Userfreundlichkeit geht anders.

Doch einmal zum Leuchten gebracht, waren wir überzeugt vom Licht und den vielen Funktionen des Hue-Systems. Farbiges Licht, timebares Hellerwerden, und so weiter, alles lässt sich einstellen. Doch Achtung, sobald man die Lampe einmal nicht über die App, sondern über den physischen Lichtschalter steuert, sind alle Einstellungen futsch und das schön rote Licht wieder weiss.

Fazit: Philips Hue ist eine tolle Spielerei und wahrscheinlich die Zukunft für unsere hellen Stuben. Momentan ist die Spielerei allerdings noch nicht bis ins Detail ausgereift und eher userunfreundlich, zumindest für Android-Nutzer. Zudem ist die Spielerei nicht billig, das Starterkit kostet rund 200 Franken, jede weitere Glühbirne 60. Das Licht an sich und einige Features wie beispielsweise die einstellbare Weckfunktion hingegen sind grossartig.

Mehr Infos über Philips Hue finden Sie unter
Das Starterkit mit einer Bridge und drei LED-Glühbirnen gibts beispielsweise bei ab 212 Franken.

 

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