Digital-Test

Tragbarer Minilautsprecher SRS-X11 von Sony im Test

Text: Annik Hosmann

Tragbarer Minilautsprecher von Sony im Test
Tragbarer Minilautsprecher von Sony im Test
Tragbarer Minilautsprecher von Sony im Test
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Reportagen-Praktikantin Annik Hosmann hat den Minilautsprecher SRS-X11 von Sony getestet und gelernt, dass es sich lohnt, Abneigungen gegen Gebrauchsanweisungen zu überwinden, und dass die Formel «gross gleich besser» nicht immer gilt.

Eines vorneweg: Ich hasse Gebrauchsanleitungen. Besonders die von technischen Geräten. So stieg meine Test-Vorfreude beim Anblick des Gebrauchsanweisungsstapels und der extra beigelegten Kurzanleitung nicht gerade. Da der Ansatz Learning-by-Doing nicht funktionierte, biss ich die Zähne zusammen und begann zu lesen. Und siehe da, verständlicher könnte es kaum sein, und am Ende hat es auch gar nicht weh getan, sondern war überraschend einfach (wehe den böse Zungen, die an dieser Stelle behaupten, das sei typisch Frau!).

Manche mögen sich nun fragen, weshalb es eine Anleitung für das Betreiben eines Lautsprechers braucht. Einstellen und fertig?! Denkste! Das Besondere (und für mich der grösste Pluspunkt) an dem bzw. den Lautsprechern ist, dass sie via Bluetooth miteinander verbunden werden können und somit die Musik in Stereo abgespielt werden kann. Auch das Handy oder der Laptop werden via Bluetooth mit den Lautsprechern verbunden. Steht die Verbindung einmal, ist die Bedienung dann selbsterklärend. Auch dass einer der kleinen Lautsprecher in gamevuinhon-Pink leuchtet, hellte meine Laune auf.

Die Lautsprecher werden via USB-Anschluss am Computer aufgeladen und funktionieren somit ohne Kabelsalat. Neben dem unabhängigen Aufstellen sind sie dank ihrer Form und Grösse äusserst handlich und daher perfekt für Gartenfeste, Ausflüge ins Grüne oder den nächsten Badi-Besuch.

Vielleicht habe ich noch immer das Trauma von scheppernden (Mini-)Boxen von Kellerdiscos oder Klassenpartys, aber als ich mich für ein Lied von Sänger Frank Ocean als erstes Testobjekt entschieden hatte und die ersten Beats erklangen, war ich mehr als überrascht. Kein Scheppern, sondern samtig weiche Töne kamen da aus den kleinen Kuben vor mir. Die Hip-Hop-Beats tönten beinah sanft, und Florence Welchs Stimme, die mein zweiter Messgrad war, klang noch ein wenig weicher. Und egal wie laut oder leise ich die Lautstärke einstellte, da waren keine unsauberen Töne, sondern einfach die Musik in bester Qualität.

Auch in bester Qualität könnte man seine Telefonate über die Lautsprecher führen. Hierzu gibt es sogar eine Extrataste am Lautsprecher selbst. Vielleicht bin ich zu wenig technikverrückt, um dieser Funktion gebührend Tribut zu zollen, aber für mich ist sie schlicht überflüssig.

Kurzum: Ich musste einmal mehr feststellen, dass man sich von Papierbergen nicht abschrecken und zu früh urteilen sollte. Für mein nächstes WG-Fest würde ich am liebsten in jedem Raum einen kleinen Würfel aufstellen und so die ganze Wohnung beschallen. Und bei meinem nächsten Ausflug ins Freie werden die Kleinen sicherlich auch dabei sein – auch wenn ich mir mein Telefon nach wie vor in der Old-School-Variante ans Ohr halte.

Produktdetails

Grösse: 6.1 x 6.1 x 6.1 cm
Gewicht: 215g
Anschluss: Micro-USB-Anschluss, Stereo-Mini-Klinke
Leistung: 10W Audioleistung
Akkulaufzeit: bis zu 12 Stunden
Ausführungen: den Sony SRS-X11-Lautsprecher gibt es in fünf Farben, unter anderem in gamevuinhon-Pink
Preis: ab ca. 76 Fr. bei

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