Veranstaltungen

Das erwartet Sie im Februar

Foto: Aleksandar Nakic / istock

Das erwartet Sie im Februar

Im Februar können Sie den «Vagina Monologen» lauschen, das kalte Wetter auf der Eisbahn geniessen oder sich von einer herausragenden Picasso-Ausstellung inspirieren lassen – und noch vieles mehr!

EVENTS

V-Day Zürich - «Die Vagina Monologe» 2019
20. bis 22. Februar 
Rote Fabrik, Zürich

Berührende, kraftvolle, unterhaltende, aber auch traurige Selbstgespräche voller Realität: Nicht nur der weibliche Körper und Sexualität, sondern auch die sexualisierte Gewalt gegen Frauen (aller Genderidentitäten unabhängig vom biologischen Geschlecht) werden in diesem Theaterstück präsentiert. Alle Einnahmen, die durch die Veranstaltungen generiert werden, werden der Frauenberatungsstelle Sexuelle Gewalt in Zürich gespendet.

Fresh Lugano
9. Februar, 15. bis 16. Februar, 22. bis 23. Februar 
Lugano

Mit Karoke und einer Rollerblades-Party lässt sich die Winterkälte besser ertragen. Eine breite Palette von künstlerischen Darbietungen in Zusammenhang mit Musik, Tanz, Literatur und visueller Kunst sorgt an verschiedenen Orten der Stadt für frischen Wind im Februar.  

41. Internationales Schlittenhunderennen Lenk
9. bis 10. Februar 
Lenk im Simmental

Auf die Plätze, fertig, los! Schlittenhunde werden nicht nur im Hohen Norden vor die Schlitten gespannt, auch in unserer verschneiten Landschaft fühlen sie sich pudel wohl und sind für ein Rennen der besonderen Art parat. Sobald die Bremsen gelöst sind, laufen die Tiere bis zu 40 km/h schnell – und erobern auch unsere Herzen im Sturm.

Eis am Gleis
18. Januar bis 24. Februar 
Gerold-Areal, Zürich

Der Winter lässt sich auch im urbanen Zürich gut geniessen: Zum Beispiel auf der über 400 Quadratmeter grossen Eisbahn, die zwischen Urbansurf und Frau Gerolds Garten zum Schlittschuhlaufen einlädt. Beim Street-Food-Stand und der Bar können Sie auch Ihre kulinarischen Bedürfnisse befriedigen – oder Sie bräteln Ihre Bratwurst einfach selber über dem Lagerfeuer.

AUSSTELLUNGEN 

«Der junge Picasso – Blaue und rosa Periode»
3. Februar bis 26. Mai
Fondation Beyeler, Riehen bei Basel

Die Fondation Beyeler zeigt seine bisher wohl spektakulärste und kostbarste Ausstellung: Seit dem 3. Februar können rund 75 Gemälde und Skulpturen der rosa und blauen Schaffensperiode von Picasso bestaunt werden. Viele dieser Werke werden nur sehr selten ausgeliehen. Die sorgfältig kuratierte Ausstellung wurde rund vier Jahre vorbereitet und im Beisein von Picassos Sohn, Claude Picasso, eröffnet. 

Nächster Halt Nirvana – Annäherungen an den Buddhismus
Bis 31. März 
Museum Rietberg Zürich

Was Sie schon immer über den Buddhismus wissen wollten: Das Konzept der neuen Ausstellung im Museum Rietberg soll den Buddhismus einfach und für alle Altersklassen vermitteln. Wer war eigentlich Siddhartha Gautama, der als Gründer des Buddhismus gilt? Welche Anknüpfungspunkte hat die Schweiz mit dieser Weltreligion? Rund 100 bedeutende Skulpturen, Malereien, Schriftwerke und Objekte aus zahlreichen Ländern und Regionen Asiens erzählen von den Anfängen des Buddhismus in Indien und seiner Verbreitung in ganz Asien bis in den Westen – und gehen den Fragen auf den Grund.

Ed Atkins
Bis 31. März 
Kunsthaus Bregenz

Längst haben wir uns an die kantigen Bewegungen von Computerspiel-Charakteren gewöhnt, an ihr unterkomplexes Mienenspiel, die reduzierte Körpersprache. Das mag im ersten Moment charmant wirken. Tatsächlich ist diese Unbeholfenheit die Performance eines dauerhaften Scheiterns. Warum es im digitalen Raum einfach nicht gelingen will, eine angemessene Darstellung des menschlichen Körpers jenseits der Lächerlichkeit zu entwickeln, lässt auch die Figuren in den Videoarbeiten des Briten Ed Atkins regelmässig verzweifeln. Tränenüberströmt und meist in Auflösung begriffen, streunen seine Avatare durch eine idyllische Cyberworld voller romantischer Klischees. Das ist hochkomisch und seltsam anrührend zugleich.

Food Revolution 5.0
Bis 28. April 
Gewerbemuseum Winterthur

Im vergangenen Mai verteilte der niederländische Künstler und Aktivist Ton Matton Dutzende Pinsel in Berlin und bat die Menschen, ihm zu helfen, ein paar kranke Apfelbäumchen zu bestäuben, die er im Kulturforum per Tropf mit Flüssigdünger zwangsernährte. Die sieche Mini-Plantage als Kommentar zu Klimawandel, Insektensterben und anderen Kollateralschäden der Agrarindutsrie war Teil der Wanderausstellung «Food Revolution 5.0», die nun mit erweitertem Programm im Gewerbemuseum Winterthur zu sehen ist. Rund vierzig Kreative aus Kunst, Design, Wissenschaft und Küche präsentieren hier Projekte und Prognosen für die Zukunft der Ernährung im 21. Jahrhundert. Kritisch, futuristisch, inspirierend. 

Sebastião Salgado
Bis 23. Juni 
Museum für Gestaltung Zürich 

Salgados Arbeit «Genesis» zeigt Bilder der Welt, geordnet in fünf Kapiteln: im Süden des Planeten, Zufluchtsorte, Afrika, nördliche Weiten, Amazonien und Pantanal. In dramatischen Schwarz-Weiss-Fotografien zeigt er Vulkanlandschaften, Urwälder, Wüsten, Meere, und auch die Tierwelt bekommt ihren Platz. Es ist eine Hommage an die Schönheit unserer Welt, und im Gegensatz zu anderen Arbeiten Salgados müssen Sie hier nicht mit Bildern von menschlichen Tragödien rechnen.

POP-UP

Malacopa im Gelati Tellhof
Donnerstag bis Montag, bis 4. März 
Tellstrasse 20
Zürich

Übersetzt heisst Malacopa so viel wie «schlechter Drink» – davon ist dieser temporäre Mexikaner allerdings weit entfernt. Umgeben von charmanter Marktstimmung lässt sich hier ein kühles Cerveza Pacífico Clara oder ein Gläschen Agavenschnaps Mezcal geniessen. Und auch der Bauch wird dank frischer Ceviche und feurigen Tostadas glücklich. 

«La bonne bouffe» im Restaurant Rostiger Anker
Mittwoch bis Samstag, bis 23. Februar 
Hafenstrasse 25a
Basel

Eigentlich schlummert der Rostige Anker friedlich im Winterschlaf, aber bis Ende Februar kommen Fisch- und Meeresfrüchteliebhaber voll auf ihre Kosten. Austern, Moûles, Fisch und Bouillabaisse werden von frisch gebrautem Bier von Matt & Elly lecker begleitet. Da die Anzahl Plätze begrenzt ist, besser vorher seinen Platz reservieren.

Gummelstube im Seedamm Plaza
Dienstag bis Samstag, 11. Januar bis Ende Juni 
Seedammstrasse 3
Pfäffikon SZ

Härdöpfel, Grompera, Grumbiere, Häbbere, Patatli, Truffels oder eben Gummel – die Kartoffel hat viele Namen und ist aus der schweizerischen Küche nicht wegzudenken. Deswegen spielt die tolle Knolle in der Gummelstube die Hauptrolle und kommt in sieben verschiedenen Kartoffelstampf-Variationen zusammen mit lokalem Fleisch und Gemüse auf den Teller. Lecker!

Restaurant & Bar zum grünen Tal
Mittwoch – Samstag, bis Februar 
Breitensteinstrasse 21
Zürich

In der kälteren Jahreszeit treffen wir uns gern mit Freunden zum gemütlichen Essen voller guter Gespräche und Getränke. Da das Stammlokal aber irgendwann langweilig wird, bringen durchdachte Pop-up-Restaurants und -Bars wie «Zum grünen Tal» frischen Wind in den Zürcher Gastrodschungel. Oder wie es die Pop-up-Inhaber selbst beschreiben: ein Ort der Ungewissheit, für grosse Pläne und Planlose. Gekocht wird mit regionalen Produkten vom Hof. Reservierung nötig.

Kommentare

Mehr aus der Rubrik

Veranstaltungen

Was läuft am Frauenstreiktag?

Von Verena Edinger