Roger Schawinski

Begegnung mit Roger Schawinski

Text: Barbara Achermann; Fotos: Maurice Haas

Frauen interviewt er praktisch nie - weil sie zu selten interessante Positionen einnehmen, sagt er.

Er hätte lieber über Fussball gesprochen. Uns aber interessierte: Welche Frauen haben ihn geprägt, welche verführt? Wieso interviewt er in seinen Sendungen fast nie weibliche Gäste? Und wird sich das in seiner neuen Talkshow am Schweizer Fernsehen ändern?


Seit zwanzig Jahren schreiben Schweizer Journalisten, Roger Schawinski färbe seine Haare. Dass einer noch mit 66 Jahren von Natur aus eine dunkle Mähne haben kann, halten sie für unwahrscheinlich. Ein Nebenschauplatz, der aber viel über das Verhältnis der Schweizer zu ihrem Medienpionier aussagt. Roger Schawinski gilt hierzulande als eitel. Vor allem bei Männern kommt sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein nicht gut an. In den USA wäre Schawinskis Ego etwa durchschnittlich, in der tiefstapelnden Schweiz hingegen findet man es peinlich, dass einer nicht müde wird, auf seine Errungenschaften hinzuweisen. Dabei hat Schawinski allen Grund, stolz zu sein: Er gründete das erste Privatradio der Schweiz, das erste Privatfernsehen, war Chef von Sat 1 und erhält nun im Schweizer Fernsehen eine eigene Sendung. Eine Talkshow mit Gästen aus Politik und Wirtschaft, die da heisst: «Schawinski».

Dem Medienprofi werden zahlreiche Eigenschaften nachgesagt: Er könne super motivieren, sei grosszügig – eben erst hat er für 150 ehemalige Angestellte eine Party steigen lassen –, schlau und voller Ideen. Andere finden, er sei autoritär, oberflächlich und humorlos. Aber die wohl schwächste Seite von Roger Schawinski ist sein ambivalentes Verhältnis Frauen gegenüber: Er interviewt fast ausschliesslich Männer, weil es ihm offensichtlich schwerfällt, mit dem anderen Geschlecht sachlich zu diskutieren. Sowieso redet er lieber über als mit Frauen. Seine Erzählungen handeln auffallend häufig von Damen, die ihm scheinbar nicht widerstehen konnten. Stimmt schon, Roger Schawinski ist ein begnadeter Flirter und Charmeur. Aber nimmt er Frauen auch ernst? Das hat der Mann, der so vieles erreichte, noch nicht bewiesen.

gamevuinhon: Roger Schawinski, wir möchten mit Ihnen über Frauen reden.
Roger Schawinski: Über Frauen? Mit mir? Fussball wäre mir lieber.

In Ihrer Sendung «Doppelpunkt» in Radio 1 hatten Sie seit Anfang Jahr 25 Männer zu Gast und nur zwei Frauen. Ihre Frauenquote ist mieser als im hinterletzten Verwaltungsrat.
Das liegt daran, dass Frauen in unserer Gesellschaft zu selten interessante Positionen einnehmen.

Bei gamevuinhon haben wir kein Problem damit, spannende Gesprächspartnerinnen zu finden.
Ihr seid ja nur ein Strick- und Modeheft. Das ist nicht mein Ding.

Was für ein müder Angriff. Jetzt verkaufen Sie sich unter Ihrem Wert.
Ich denke nicht in erster Linie an die Frauenquote. Schlimm?

Sie sind einer der wichtigsten Medienmacher im Land und haben deshalb eine Verantwortung, auch Frauen eine Plattform zu bieten.
Ja also. Ich werde mir das zu Herzen nehmen und im nächsten Halbjahr ausschliesslich Frauen interviewen.

Das klang jetzt aber sehr ironisch. Im Schweizer Fernsehen werden Sie eine Talkshow mit Gästen aus Politik und Wirtschaft haben. Wir befürchten, dass Sie auch dort höchstens vereinzelte Alibifrauen einladen werden.
Wir haben eine Liste mit potenziellen Gästen, und wenn ich die jetzt so im Kopf durchgehe, muss ich sagen, da steht noch kein einziger weiblicher Name drauf. Ich kann mich nur wiederholen: Es ist einfach schwierig, in der Schweiz spannende Frauen zu finden.

Das Problem liegt doch bei Ihnen. Sie nehmen die guten Frauen nicht wahr. Ein Beispiel: Markus Ruf, der Werber des Jahres 2006, war in Ihrem Radiotalk. Nadine Borter hingegen, die diesen Titel aktuell trägt, haben Sie nicht eingeladen.
Markus Ruf setzt sich intensiv mit Radiowerbung auseinander. Deshalb war er bei mir im «Doppelpunkt». Werber per se interessieren mich nicht besonders.

Pascale Bruderer war in Ihrer Sendung. Sie haben ihr unterstellt, sie sei Nationalratspräsidentin geworden, weil sie jung und attraktiv ist.
Sie spielt mit ihrem Charme. Übrigens auch Doris Leuthard. Frauen nutzen das aus, weil wir einfach gestrickten Männer darauf abfahren.

Pascale Bruderer ist kompetent und intelligent. Es ist dumm, sie auf ihre Reize zu reduzieren, sonst könnte ja jede Miss Bundespräsidentin werden.
Sie kam nicht nur, aber auch wegen ihres Charmes in diese Position. Das weiss sie selbst haargenau. Männer fahren hübschen Frauen weniger an den Karren. Man will ja galant sein.

Das war bei Ihnen aber nicht der Fall. Sie haben Sie Everybody’s Darling genannt, das ist abschätzig.
Aber sie ist Everybody’s Darling. Auch ich lasse mich von Frauen einwickeln. Bei Tele Züri war die Schauspielerin Hannelore Elsner zu Gast. Die hat mich so eingenommen, dass ich während der Sendung vom Stuhl gefallen bin. Nachher haben wir zusammen ein Fläschchen Champagner getrunken, weil sie das wollte.

Sie wollten das vermutlich auch.
Ja klar. Wir lagen uns also schon fast in den Armen. Am nächsten Tag war die Klatschjournalistin Hildegard Schwaninger in meiner Sendung, und ich nannte sie aus Versehen Hannelore. Ein grober Fauxpas. So sehr können mich schöne Frauen verzaubern.

Was sagt denn Ihre Gattin Gabriella Sontheim dazu, wenn sie sich am Fernsehen Ihre heftigen Flirts anschauen muss?
Sie ist tolerant. Aber es gab da mal eine Szene mit der Schauspielerin Shirley MacLaine, die wirft sie mir noch heute vor. Gabrielle und ich waren bereits ein Paar, sie arbeitete damals als meine Produzentin. Nach der Sendung wollten wir alle zusammen schön essen gehen. Vor dem Studio zog mich Shirley blitzschnell in ihre Limousine, und vor Gabriellas Nase fiel die Autotüre zu. Wir düsten davon und liessen sie auf dem Trottoir stehen.

Wie unverschämt.
Gabriella wirft mir seither vor, ich sei leicht verführbar. Das ist nicht ganz falsch.

Wer war die spannendste Frau, die Sie je interviewt haben?
Die frechste war bestimmt Alice Schwarzer. Sie las hinter meinem Rücken meine Notizen.

Hat Sie das aus dem Konzept gebracht?
Neeein! Alice nannte mich auch einen Jüngling mit Föhnfrisur, aber ich liess mich nicht beeindrucken. Mittlerweile sind wir Freunde. Kürzlich hat sie mir in der deutschen Talksendung «Maischberger» sogar vor laufender Kamera ein Kompliment gemacht. Es ging um Kachelmann, sie nannte mich den perfekten Verführer.

Hat Ihnen das geschmeichelt?
Es war mir peinlich. Ich konnte nur geniert lächeln.
Wers glaubt.
Nein, wirklich. Nach der Sendung kam sie zu mir – ich weiss gar nicht, ob ich das erzählen darf –; sie sagte: Eigentlich hätte ich mir längst so einen Typen wie dich schnappen sollen. Da sie auf Frauen steht, hat mich das ein wenig stutzig gemacht.

Das Telefon klingelt. Marlen Oehler ist dran. Sie wird Schawinskis neue Sendung am Schweizer Fernsehen produzieren. Er möchte sie als Begleitung an die Fernsehpreisgala mitnehmen, seine Gattin sei verhindert. «Ich würde mich freuen. Musst dich aber nicht verpflichtet fühlen, gell? Tschatschaaau.»
Ich arbeite immer mit Produzentinnen.

Weshalb?
Meine Produzentin muss die Leute überzeugen, zu mir in die Sendung zu kommen. Dafür benötigen Sie ein Verführungspotenzial. Das kann eine reizende Frau einfach besser als jeder Mann.

Sie stellen also nur schöne Frauen ein?
Nein, das ist nicht das wichtigste Kriterium. Aber schaden tut Schönheit eigentlich nie.

Ihr Lebensmotto lautet «You can get it if you really want». Gilt das auch für die Frauen, kriegen Sie jede, die Sie wirklich wollen?
Ich bin seit 16 Jahren verheiratet. Was wollen Sie hören?

Das ist Ihre dritte Ehe.
In meinem Leben habe ich ein paar wunderbare Frauen getroffen. Es gibt meiner Meinung nach nicht nur die eine grosse Liebe im Leben.

Aber sind Sie auch einmal bei einer Frau abgeblitzt, die Sie wirklich gewollt hätten?
Vielleicht ein Mal, das ist aber ewig her, da war ich zwanzig. Meine damalige Freundin hat sich einem anderen zugewendet, weil ich nicht vorhanden war.

Nicht vorhanden?
Örtlich, meine ich. Ich war weg, und sie hat sich einen anderen geschnappt. Ich hatte richtiges Herzeleid.

Sie hatten also nur ein Mal in Ihrem Leben Liebeskummer?
Ich habe fest gelitten, als meine Lebenspartnerin vor zwanzig Jahren an Krebs gestorben ist, aber das war ein anderer Schmerz.

Das ist furchtbar.
Während Monaten dachte ich, mein Leben ist nun zu Ende. Jetzt kommt nichts mehr. Ich lag zuhause rum, hörte klassische Musik, und all meine Power war weg. Ich fragte mich immer wieder: Wie konnte es dazu kommen? Sie war eine blühende Frau. Eines Tages sagte sie, etwas stimmt nicht, ich muss zum Arzt. Zwei Monate später war sie tot.

Was haben Sie in Ihren letzten gemeinsamen Tagen für Gespräche geführt?
Sie hat mich unglaublich beeindruckt, weil sie so selbstlos und überhaupt nicht verbittert war. Sie sagte: Du wirst wieder eine neue Frau finden. Meine Freundin hat die wichtigste Prüfung im Leben bestanden: Sie hat losgelassen. Ich habe auch Leute erlebt, die im Sterbebett böse und verbittert waren.

Hatte sie keine Angst vor dem Tod?
Doch, natürlich. Angst und Hoffnung haben sich bis fast zuletzt abgewechselt. Wir haben uns an jeden Strohhalm geklammert. Bis fast zuletzt hofften wir auf ein Wunder.

Wann wussten Sie, dass sie sterben muss?
Der Arzt dachte, man könne die mit Krebs befallene Leber vielleicht durch ein Transplantat ersetzen. Er machte Röntgenaufnahmen, zeigte auf die Bilder und sagte: Da sind überall Metastasen. Ich dachte: So sieht also ihr Todesurteil aus. Eine Transplantation war nicht mehr möglich.

Wie haben Sie die letzten Stunden mit ihr erlebt?
Ich erinnere mich daran, als wäre es gestern gewesen. Meine Freundin konnte nicht mehr reden, aber ich sprach leise mit ihr, obwohl ich nicht wusste, ob sie mich überhaupt noch wahrnimmt. Nach vielen Stunden, in denen sie immer schwerer atmete, drückte sie unverhofft meine Hand, um mir ein letztes Zeichen zu geben.

Eine traurige Erfahrung.
Ja, aber ich möchte so sterben wie sie: im Reinen mit der Welt.

Sie stammen aus einer Arbeiterfamilie, sind im Zürcher Kreis 4 aufgewachsen. Ihr Vater war ein jüdischer Textilhändler. Aber wer war eigentlich Ihre Mutter?
Sie war in erster Linie Mutter. Ich und meine Schwester waren ihr das Wichtigste im Leben. Aber mein Vater hat mich sehr geprägt. Er …

… wie gesagt, wir möchten lieber über Ihre Mutter reden. War sie ein aufopferndes Mami?
Absolut. Wir wohnten zu fünft, zusammen mit der Grossmutter, in einer Dreizimmerwohnung. Weil wir wenig Geld hatten, arbeitete meine Mutter als Verkäuferin. Das Wichtigste war ihr stets die Familie. Ich bin unglaublich privilegiert, weil sie mir ein Übermass an Liebe gegeben hat.

Sie waren kein Musterschüler, gingen nicht aufs Gymnasium. Aber mit zwanzig büffelten Sie in wenigen Monaten den ganzen Maturastoff und legten die beste Prüfung ab.
Es war das Schlüsselerlebnis in meinem Leben. Von da an wusste ich, wenn ich mein Bestes gebe, kann ich alles erreichen.

Auslöser war Ihre damalige Freundin. Sie war Maturandin und jünger als Sie. Konnten Sie es nicht ertragen, dass die Frau an Ihrer Seite erfolgreicher ist als Sie?
Nein, nein, so war es nicht. Aber ich dachte, was die kann, kann ich auch. Ich muss mich nur richtig reinhängen.

Sie hat den Wettkämpfer in Ihnen provoziert.
Ich wollte mit ihr mithalten, das schon. Frauen haben mich mein Leben lang beglückt.

All die Dinge, die Sie erreicht haben, das erste Schweizer Privatradio, das erste Privatfernsehen, Chef von Sat 1, haben Sie das gemacht, um den Frauen zu gefallen?
Das ist wohl keine ernsthafte Frage, oder?

Aber mit Ihrem Jaguar wollen Sie die Frauen beeindrucken.
Das schon gar nicht. Vor 14 Jahren sagte ich zu meiner Frau: Jetzt will ich auch einmal ein schönes Auto: einen Jaguar. Gabriella meinte: Damit fahren nur alte Säcke rum. Aber dann kam der Jaguar Sport raus, und mit dem war sie einverstanden. Sie wählte sogar die Farbe: British Racing Green.

Mit 25 haben Sie zum ersten Mal geheiratet. Hals über Kopf?
Die wunderbare Priscilla lebte in Puerto Rico. Als ich sie dort besuchte, sagte mir ein Nachbar bei einem Glas Cuba Libre: Du solltest sie heiraten! Am nächsten Tag verlobten wir uns. Es war wunderbar.

Die Ehe war dann weniger toll.
Doch, grossartig, sieben Jahre lang!

Und weshalb liessen Sie sich scheiden?
Ich war zu jung.

Das ist doch kein Grund für eine Trennung. Sie wollten noch mit anderen Frauen zusammen sein.
Na ja, ich wusste, es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder ich betrüge meine Frau, oder ich lasse mich scheiden. Wenn man keine Kinder und kein Geld hat, ist es einfach, sich scheiden zu lassen.

Die Scheidung von Ihrer zweiten Frau war vermutlich komplizierter. Sie waren unterdessen Multimillionär, die Trennung wurde zur «Blick»-Schlagzeile. Fühlten Sie sich als Opfer der Boulevardmedien?
Ich war am Boden zerstört. Alle haben mich darauf angesprochen, mich angerufen, meine Mitarbeiter haben es gewusst. Es war grauenhaft.
Ihre Ex-Frau zog mit Ihren gemeinsamen Kindern nach Deutschland. Sie sahen Ihre Tochter Joelle und Ihren Sohn Kevin nur noch jedes zweite Wochenende.
Das ist eine weitere grosse Wunde in meinem Leben. Als meine Kinder ins Teenageralter kamen, haben sie mich nicht immer herzlich empfangen. Sie wollten lieber ihre Freunde treffen als ihren Vater. Das konnte ich nachvollziehen – aber es schmerzte. Heute sind sie erwachsen, und wir haben engeren Kontakt als je zuvor. Auch zu Lea, meinem dritten Kind, habe ich eine intensive Beziehung. Heute Nachmittag büffeln wir zusammen Englisch. Wie lange geht das hier noch?

Nicht mehr lange, aber über eine Frau müssen wir noch sprechen: die Psychologin Catherine Herriger.
Forget it!

Sie hat Sie einst dermassen aus der Fassung gebracht, dass Sie ihr Buch durchs Fernsehstudio geworfen haben. Welchen Nerv hat Catherine Herriger getroffen?
Verschiedene. Ich hatte einen schlechten Tag hinter mir. Vor der Sendung musste ich über die Verteilung von Geldern streiten. Zudem hielt ich sie für eine Scharlatanin, ihr Lebenshilfewerk war nicht seriös. Und sie ging mir dermassen auf die Nerven mit ihrem falschen Lächeln, dass ich irgendwann sagte: «So ein Schrott!» und ihr Buch durchs Studio warf.

Und deshalb rasten Sie aus?
Ja und? Einmal in dreissig Jahren. Ich weiss auch nicht, was da mit mir los war.

Sie haben die Kontrolle verloren.
Genau. Ist das nach all den Jahren immer noch so schlimm, dass wir darüber reden sollten?

Sie können sich Ihren Wutausbruch nicht erklären, aber anstatt genau hinzuschauen, reagieren Sie genervt. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es bei Ihrer neuen Sendung wieder zu einem solchen Aussetzer kommt? Müssen Ihre Gäste jederzeit bereit sein, in Deckung zu gehen?
Nein, im Gegenteil: Ich bin derjenige, der aufpassen muss. Ueli Maurer lief einmal aus meiner Sendung raus. Da musste ich dann aber die Nerven behalten!

Sind Sie cholerisch?
Überhaupt nicht. Zuhause bin ich sogar eher der ruhige Pol. Meine Frau hat ein heftiges Temperament, das gleiche ich mit meiner Gelassenheit aus. Nur hin und wieder sage ich, jetzt ist aber fertig. Punkt.

Schawinskis Talkshow startet am 22. August um 22.55 Uhr auf SF 1.


Auf allen Kanälen

Eigentlich wäre er bereits im Ruhestand. Doch Roger Schawinski (66) denkt nicht daran, das Mikrofon auszuschalten. Er betreibt den Sender Radio 1 und erhält nun am Schweizer Fernsehen seine eigene Talkshow. Ausgerechnet er, der grösste Kritiker des staatlichen Senders. Das gab und gibt zu reden.

Seine Erfolge
Schawinski promovierte an der Hochschule St. Gallen in Ökonomie, gründete die Sendung «Kassensturz» und beschallte 1979 die Schweiz als Radiopirat von Oberitalien aus mit seinem Radio 24, dem ersten Privatsender der Schweiz. Er gründete mit Tele Züri den ersten privaten Fernsehsender, später Tele 24, und er war drei Jahre lang Geschäftsführer von Sat 1.

Seine Misserfolge
Als Chefredaktor der Migros-Zeitung «Tat» wurde er fristlos entlassen, sein Klassiksender Opus wurde nach einem Jahr eingestellt, und seine Versuche als Filmproduzent scheiterten.

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