Swiss Music Awards

Frauen auf die Bühne!

Redaktion: Leandra Nef und Kerstin Hasse

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Afro-Elektro-Pop aus Zürich:

Die Vokalistin und Multi-Instrumentalistin  von der Band Oy so umtriebig und originell, dass man sie kaum fassen kann. Und darum eine der aufregendsten Musikerinnen im Land.

Stimmwucht:

Starke Stimme, die in Herz und Bauch hallt, starke Frau, die jede Bühne bereichert: .

Indie-Pop aus Biel:

Wenn sich Cello und Gitarre mit der entrückten Stimme von paart, muss das nicht nett tönen. Nachzuhören auf dem grandios sich aufbäumenden Song «Save Animals Eat People».

Im Duo:

ist eine grossartige Geschichtenzählerin und mit hat sie die perfekte Partnerin für die Bühne gefunden. Grosses Gespür für die ewige Melodie! 

Zürcher Alternative Rock:

Tanzbar, jung, laut. ist alles andere als tot, wenn diese drei Frauen auf der Bühne stehen.

(Foto: Shariah Crystal Rose Kandula)

Grosse Stimme:

Wir lieben als Kollegin – auch wenn sie, leider zu selten, für uns singt, mit professioneller Ausbildung und Hammerstimme. Wir wollen ein neues Album!

Funk, Soul, Raegge:

Mix hat Klasse, macht gute Laune und verdient grosses Publikum. 

(Foto: Ellen Mathys)

Bewaffnet mit Gitarre, Drums und Synthesizer:

Mojo und Fox vom Rock/Rap/Pop-Duo bringen Bühnen zum Beben. Ihr Stil ist abgespaced, ihre Beats sind laut, elektrisierend, berauschend. Sie produzieren, so ihre Agentur, «salonfähigen Trash». Den aber vom Allerfeinsten.

Geheimtipp aus Zürich:

 – grosse Stimme, grosse Songs. Arbeitet jetzt an neuem Material auf das man sich freuen kann.

(Foto: Niklaus Spoerri)

DJ-Talent:

, eine geborene Bernerin mit spanischen und italienischen Wurzeln, der die Musik im Blut liegt. Bereits der Vater war DJ und Inhaber eines Schallplattengeschäfts. Sie selbst hat mit dem Piano angefangen, heute arbeitet sie weltweit erfolgreich als Djane.

Grand, on so many levels:

Klar, sie ist so was wie das Paradebeispiel der Schweizer Musikerin, die es geschafft hat. eckt an und muss – ganz unschweizerisch – nicht jedem gefallen. 

Jung und doch schon so erfahren:

Die Frauenpower von steckt an, geht von den Ohren direkt in die Füsse über und bringt einen sofort zum Tanzen. Besonders toll: die Videoclips der Frauenband! Sehr authentisch, sehr aufgeladen und mit mächtig Energie!

Romantisches auf Romanisch:

Die Schweiz hat vier Landessprachen – und dass sich Musik auf Romanisch gut anhört, beweist mit ihrer wunderbaren Stimme. Noch diesen Monat veröffentlicht sie ihre neue Platte «Cler Cler». 

(Foto: Morena Buser)

Folk-Rock aus Zürich:

Es muss nicht immer Faber sein. Seine Schwester ist mindestens so gut. Vor allem im Duo mit auf ihrer feinen neuen EP «Speak»

Heute Abend finden die Swiss Music Awards statt. Mit dabei ist – im Gegensatz zum letzten Jahr – mit Veronica Fusaro wenigstens ein weiblicher Live-Act. Bei den Nominationen sind die Frauen aber immer noch stark untervertreten – dabei gibt es in der Schweiz so viele talentierte Musikerinnen! Wir haben da ein paar Ideen...

Im Vorfeld der diesjährigen Swiss Music Awards wurde viel über Diversität auf Schweizer Bühnen diskutiert. SMA-Direktor Oliver Rosa stellte gegenüber gamevuinhon infrage, ob Schweizer Künstlerinnen überhaupt auf die grossen Bühnen wollen. Eine Frage, die zahlreiche Künstlerinnen mit einem mehr als deutlichen Ja beantworteten. Im Zürcher Kosmos wurde dann diese Woche im Rahmen der Veranstaltung SMA Presents über die Frage diskutiert, ob die Schweizer Popmusik ein «Frauenproblem» hat. Blickt man auf die Vielfalt von Künstlerinnen in der Schweiz, mangelt es jedenfalls nicht an talentierten Musikerinnen. Wir haben in der Redaktion eine Liste unserer Favoriten zusammengestellt, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber als Inspiration und dringende Empfehlung an Konzertveranstalter, Plattenlabels, Booker, Produzenten und Medien.










































 




























Noch mehr Sängerinnen, aber auch Gitaristinnen, Saxofonistinnen, Schlagzeugerinnen, Flötistinnen und Keyboarderinnen und Geigerinnen und und und ... finden Sie im Verzeichnis von . 

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