Frosch im Hals

Frosch im Hals: Mit psychologischen Mitteln gegen den Quälgeist?

Redaktion: Helene Aecherli; Illustration: Lisa Rock

Globus-Syndrom heisst der lästige Frosch im Hals, der sich partout nicht wegräuspern lässt. Forscher der Uni Basel wollen ihm nun mit psychologischen Mitteln an die Gurgel.

Es schnürt ihr seit Wochen die Kehle zu – aber da ist nichts. Er spürt während Monaten einen Kloss im Hals – doch der Arzt findet keine Ursache. Immerhin hat das Nichts einen Namen: Globus-Syndrom. Knapp jeder Zehnte leidet einmal im Leben darunter. Für manche fühlt es sich an, als hätten sie eine Kugel im Hals, andere orten Haare, das Syndrom schmerzt nicht, aber es stört, hält über längere Zeit an oder kommt immer wieder. Bis heute gibt es keine Therapie für das Globus-Syndrom. Deshalb wird es zurzeit von Psychologen der Universität Basel in einem Forschungsprojekt untersucht. Das Team um Gunther Meinlschmidt will herausfinden, ob eine psychotherapeutische Behandlung helfen könnte.

— Gesucht werden Frauen und Männer, die Symptome des Globus-Syndroms haben und bereit sind, an acht psychotherapeutischen Sitzungen teilzunehmen. Die Behandlung ist kostenlos. Kontaktaufnahme unter Tel. 061 267 07 31 oder [email protected]. Infos:

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