Kunst

Kunst-Tipp: Christian Marclay im Aargauer Kunsthaus

Text: Dietrich Roeschmann; Fotos: Will Lytch, Courtesy Christian Marclay und Paula Cooper Gallery/New York

Kunst-Tipp: Christian Marclay im Aargauer Kunsthaus
  • So sieht Musik bei Marclay aus: «Actions: Plish Plip Plap Plop (No. 3)», 2013

Christian Marclays Sampling-Prinzip: Neue Arbeiten im Aargauer Kunsthaus

Seit langem arbeitet Christian Marclay an der Übersetzung von Sound in Bilder, Videos und Performances. Das Material dafür findet der Schweiz-Amerikaner in den Archiven der Popkultur. In den Neunzigern vernähte er Plattencover zu surrealen Collagen, häkelte Kissenbezüge aus Beatles-Tonbändern oder experimentierte als DJ mit Schallplatten, die er aus den Trümmern zersägter Vinyl-Scheiben zusammengeklebt hatte. Mit seinem 24-Stunden-Video «The Clock», zusammengeschnitten aus Tausenden von Filmschnipseln, in denen Hollywoodstars gebannt auf tickende Armbanduhren, Radiowecker oder Zeitbombendisplays starren, schuf er einen der erfolgreichsten Blockbuster in der Geschichte des Kunstkinos. In Aarau sind die jüngsten Arbeiten des 60-Jährigen in einer umfassenden Werkschau zu sehen.

— Aargauer Kunsthaus, Aarau, , 30. 8. bis 15. 11.

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