Heft 07/14

Kunstmuseum Bern: US-Videokünstler Bill Viola

Redaktion: Claudia Senn; Text: Dietrich Roeschmann, Barbara Achermann; Bild: Bill Viola

Bill Violas kontemplative Slow-Motion-Videos sind grosses Kino und sollten im Kunstmuseum in Bern nicht verpasst werden.

Schönheit ist ein kosmisches Gesetz, sagt Bill Viola – und unser Lebenszweck kein geringerer als die Suche nach ihrem verborgenen Sinn. Seit dreissig Jahren bietet der US-Videokünstler dafür jede nur erdenkliche Hilfe an: Seine überwältigenden, perfekt inszenierten Slow-Motion-Tableaux von menschlichen Körpern zwischen lodernden Flammenwänden und schäumenden Wassermassen zwingen geradezu zur Meditation über die Macht der Schöpfung und das Verstreichen der Zeit als Bedingung allen Lebens. Parallel zu seiner erfolgreichen Werkschau im Pariser Grand Palais sind die kontemplativen HD-Meisterwerke des 63-jährigen Extrem-Entschleunigers nun auch in Bern zu sehen. Grosses Kino!

— Bill Viola, Kunstmuseum Bern, 12. 4. bis 20. 7.; Grand Palais Paris, bis 21. 7.

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