Hogan

Sportswear die Zweite - Karl Lagerfeld für Hogan

Redaktion: Christina Duss
Fotos: Karl Lagerfeld

Leigh Lezark in Hogan by Karl Lagerfeld
Lou Doillon in Hogan by Karl Lagerfeld
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Leigh Lezark in Hogan by Karl Lagerfeld

Lou Doillon in Hogan by Karl Lagerfeld

Sportswear aus den Zwanzigern – «nichts, was heute jemand tragen würde» – war die Inspiration. Karl Lagerfeld über seine zweite Kollektion für Hogan.


Hogan by Karl Lagerfeld

"Zugegeben, am Anfang dachte ich, dass wird eine nette, einmalige Zusammenarbeit – aber anscheinend war es ein Erfolg, und Herr Della Valle wollte eine zweite Kollektion, und die Arbeit an der ersten war ja wirklich schon toll, die Reaktion darauf auch, es gab kein Drama, machte Spass."

Hogan ist...
"… italienische Sportswear, die international erhältlich ist. Die Kleider konnten, können und sollten alle tragen. Sie sind absolut zeitgemäss."

Das Team
"Die Leute sind sehr gut ausgebildet, muss ich sagen. Herr Della Valle hat das beste, perfekteste Team. Überhaupt beurteile ich die Leute nach den Teams, die sie zusammenstellen: Wenn sie unfähige Leute einstellen, sind sie es selbst auch."

Chinas Schönheit
"China spielt eine wichtige Rolle. Die Chinesinnen sind auf eine sehr natürliche Weise schön, äusserst kultiviert und elegant, und das hat nichts damit zu tun, dass China jetzt der neue Markt ist – was für ein Blödsinn. Das wurde vorher schon über Japan erzählt."

Abstraktes Steppen
"T-Shirts, Anoraks und Jeans haben kein Geschlecht, und so dachte ich an ein abstraktes Muster. Im Gegensatz zu jenen auf den allzu vielen gesteppten Kleidungsstücken, die es heute so gibt. Solche, die die Leute zum Wintersport tragen oder auf der Strasse, weils ihnen womöglich das ganze Jahr das Gefühl gibt, sie seien in St. Moritz oder Gstaad. Mein Muster für Hogan ist einzig ein Spiel mit geometrischen Linien."

Die Inspiration...
"… sollte die aktuelle Stimmung sein. Bei mir war das so: Ich betrachtete ein Buch über italienische Sportswear aus den Zwanzigern, sehr interessant sah das aus, und wie nichts, was irgendjemand heute tragen würde. Aber die Attitüde gefiel mir, und ich hatte wohl diese Bilder im Kopf, als ich die ersten Skizzen für Hogan anfertigte. Zeigte ich Ihnen aber die Fotos und daneben die Kleider der Kollektion, sähe man keinen Zusammenhang. Wissen Sie, ich muss eine Stimmung einfangen und sie auf heute ummünzen."

Der Schuh
"Er passt zu den Kleidern. Ich habe nicht viele Stücke entworfen, und das ist auch gut so, denn man sollte die einzelnen Modelle präzise ausarbeiten. Kollektionen mit hundert Teilen sind okay, aber es sieht immer ein bisschen danach aus, als ob man nicht genau wüsste, was man wollte. Man muss die Kleidermasse bearbeiten, reduzieren. Und das ist in dieser Kollektion geschehen.”

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