Der erste Montag im Mai

Met Gala 2018 – die himmlischsten Looks

Text: Jacqueline Krause-Blouin; Fotos: Getty Images

Met Gala 2018 – die himmlischsten Looks
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Met Gala 2018 – die himmlischsten Looks
Met Gala 2018 – die himmlischsten Looks
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Kate Bosworth in Oscar de la Renta und Schmuck von Tacori

Zoë Kravitz in Saint Laurent by Anthony Vaccarello

Sienna Miller in Louis Vuitton mit einer Handtasche von Jimmy Choo

Blake Lively in Atelier Versace, Schuhen von Christian Louboutin und einer Tasche von Judith Leiber Couture

Bella Hadid in Chrome Hearts Official

Rihanna in Custom Maison Margiela by John Galliano, Schuhen von Christian Louboutin, Schmuck von Maria Tash und Cartier und einer Judith Leiber Couture Clutch

Anna Wintour in Chanel

Cardi B in Moschino

Gigi Hadid in Atelier Versace

Stella Maxwell in Moschino and David Yurman

Diane Kruger in Prabal Gurung, Tasaki Schmuck und einem Headpiece von Philip Treacy x Tasaki

SZA in Versace

Rosie Huntington-Whiteley in Custom Ralph Lauren Collection

Kate Moss in Saint Laurent by Anthony Vaccarello und Schuhen von Jimmy Choo

Solange Knowles in Iris van Herpen

Lana Del Rey in Gucci

Amber Heard in Carolina Herrera

Frances McDormand in Valentino

Alex Wek in H&M

Rooney Mara in Givenchy

Madonna in Jean Paul Gaultier

Alicia Vikander in Louis Vuitton

Alexa Chung in Alexa Chung und Schmuck von Buccellati

Naomi Watts in Michael Kors

Jourdan Dunn in Diane von Furstenberg

Emilia Clarke in Dolce & Gabanna Alta Moda

Janelle Monáe in Jennifer Fisher

Scarlett Johansson in Marchesa und Schuhen von Jimmy Choo

Priyanka Chopra in Ralph Lauren

Cara Delevingne in Dior Haute Couture

Amanda Seyfried in Prada und Schmuck von H.Stern Jewelry

Gestern fand im New Yorker Metropolitan Museum die wichtigste Party der Mode- und Showbranche statt. Damit die Met Gala in dieser Form über die Bühne gehen konnte, gab sogar der Vatikan sein Einverständnis. Die besten Looks zwischen Bekenntnis und Blasphemie – in unserer Bildergalerie.

Kürzlich mal wieder den Kalender gecheckt? Ganz genau, gestern war der erste Montag im Mai. Es handelt sich also um keinen gewöhnlichen Wochenanfang, sondern um den Tag der Met Gala. Die Gala, die 1946 zum ersten Mal ausgetragen wurde und Spenden für das Metropolitan Museum of Art Costume Institute eintreiben soll, ist unter den Fittichen von US-Vogue Mastermind Anna Wintour zum Superbowl der Roten Teppiche avanciert. Nie ist es einfacher, einen Tisch im Celebrity Restaurant Marea zu bekommen – denn eben diese haben wirklich Besseres zu tun als zu essen: SHINE, SHINE, SHINE. Schwänzen manche Stars schon mal die Oscarverleihung, käme niemandem in den Sinn Wintour einen Korb zu geben, käme das doch einem Karrieresuizid gleich. Nun, so war es jedenfalls die letzten Jahre. Seit das Gerücht, dass die 68-Jährige noch in diesem Jahr abtreten könnte, die Runde macht, ist ihr Image leicht angeschlagen. Beyoncé tauchte nicht auf, obwohl ihr Kleid bereits von Designer Peter Dundas fertiggestellt auf sie wartete. Nicht etwa, weil sie im Lift stecken geblieben war, sondern weil sie angeblich einen Kurzurlaub mit ihrem Gatten Jay Z bevorzugte. Sie hätte sich allerdings sowieso nur wiederholt, hatte sie doch bereits bei den Grammys 2017 ihre Schwangerschaft als güldene Marienstatue bekannt gegeben.

Der Name der Ausstellung, die im Rahmen der grossen Gala eröffnet wird, fungiert jeweils auch als Dress Code. In diesem Jahr: Heavenly Bodies, Fashion and the Catholic Imagination. Damit die spektakulären Roben aus dem Vatikan für die Ausstellung nach New York City geschafft werden konnten, bedurfte es mehrerer Besuche von Anna Wintour persönlich, bis Erzbischof Gänsewein seinen Segen gab – man darf also Spektakuläres erwarten. Und ja, himmlische Körper gab es auch an der Eröffnungsgala einige zu bewundern. Allen voran die Heilige Rihanna, die modisch mal wieder den grössten Mut bewies und sich in ihrer Kreation von John Galliano für Maison Margiela gleich selbst zur Modepäpstin krönte. Auch Schauspielerin Blake Lively setzt an der Met Gala jeweils lieber auf Dekadenz als Dezenz: ihre Atelier Versace Robe, in 600 Stunden Handarbeit gefertigt, war so wuchtig, dass sie einen eigenen Van dafür brauchte.

Die Modedesigner feilen monatelang an den Red Carpet Roben und begleiten ihre Musen oft höchst selbst, zu viel steht bei all der Social Media Berichterstattung auf dem Spiel – da zupft schon mal Frau Versace selbst jemandem die Schleppe zurecht. La Donatella war übrigens omnipräsent – als Italienerin ist die katholische Kirche auch genau ihr Thema. Überraschend wenige Stars trugen Dolce & Gabbana – eigentlich die offensichtlichste Wahl, wenn es um Mode im Zeichen des Katholizismus geht. Andererseits: wer in der Modebranche will schon offensichtlich sein? Die stilvollste Mottoparty des Jahres hatte also so einiges zu bieten: Engelchen, Teufelchen, Satans Clique, Heilige Marias, Schwarze Witwen, sündiges Rot, viele Dornenkronen und sogar Kettenhemden. Einen Skandal löste Scarlett Johannsons Auftritt aus: sie trug ein blutrotes Kleid von Marchesa – dem Label von Harvey Weinsteins Exfrau Georgina Chapman. Auf politische Botschaften à la «Time’s Up» wartete man (abgesehen von Lena Waithes LGBT-Flagge) aber vergebens. Wobei eine Party zu Ehren der Katholischen Kirche auszurichten in diesen Zeiten natürlich alles andere als unpolitisch ist.

Meine persönlichen Top 3 waren in diesem Jahr Kate Bosworth, Zoë Kravitz und Sienna Miller. Ich würde sagen: Motto erfüllt! Übrigens: versuchen Sie gar nicht erst das zuhause nachzumachen – Mottoparties funktionieren wirklich nur, wenn Anna Wintour dabei ist. Die treffendsten Looks in unserer Bildergalerie.

Jacqueline Krause-Blouin

Die stellvertretende Chefredaktorin interessiert sich für Mode, Musik, Theater und alle Facetten der Popkultur. Und für aussergewöhnliche Frauen: berühmt oder berüchtigt, tot oder lebendig.

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