Freitag

Und dann kam Pete – neuer Freitag-Handrucksack im Alltagstest

Text: Isabella Steiner; Fotos: Artur Nastin

Und dann kam Pete – Neuer Freitag-Handrucksack im Alltagstest
Und dann kam Pete – Neuer Freitag-Handrucksack im Alltagstest
Und dann kam Pete – Neuer Freitag-Handrucksack im Alltagstest
Und dann kam Pete – Neuer Freitag-Handrucksack im Alltagstest
Und dann kam Pete – Neuer Freitag-Handrucksack im Alltagstest
Und dann kam Pete – Neuer Freitag-Handrucksack im Alltagstest
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Mein täglicher Begleiter seit etwa zehn Tagen trägt den Namen Pete. Pete ist grau, rechteckig und aus LKW-Blachen produziert. Seine praktischen Eigenschaften haben ihn zu einem unverzichtbaren Kompagnon an meiner Seite gemacht. Mein derzeitiges Pendlerleben hat dadurch eine entscheidende Wendung genommen.

Seitdem ich täglich morgens um sieben im Zug von Basel nach Zürich pendle, habe ich beim Betrachten meiner Mitreisenden festgestellt, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat. Damit meine ich nicht die Strapazen, die das Reisen so mit sich bringt, sondern die Schlepperei: die Aktentasche in der einen, den Kaffee in der anderen Hand, zusätzlich ein Rucksack auf dem Rücken und über der Schulter eine Jutetasche. (Tipp: Eine Hand sollte man immer frei lassen – zum Candy Crush Spielen zum Beispiel.)

Es ist allgemein bekannt, dass Frauen ihr ganzes Leben in der Handtasche mit sich tragen. Dass nun auch Männer ihren kompletten Haushalt mit sich schleppen, war mir neu. Eins kann man aber sicher sagen, wer mobil ist, der braucht mehr: angefangen beim Laptop, dem praktischen kleinen E-Reader (der in meinem Fall mindestens 100 Bücher ersetzt), dem Akkuladekabel (wehe wenn nicht, das kann einem den ganzen Tag vermiesen), Notizblock und Make-up bis zur Trinkflasche und dem Lunchpaket.

Ich selbst war bisher auch unterwegs wie ein vollbepackter Esel – die ewige Suche nach Schlüssel, Handy oder GA hat mich oft an den Rand der Verzweiflung gebracht. Und dann kam Pete! Mein Pete ist grau, schlicht und leicht. Seine Herkunft: Freitag. Bekannt für sein Design und Material, hat das Schweizer Label einen Handrucksack entworfen: eine Handtasche, die zugleich ein Rucksack ist.

Sein Innenleben hat mehrere Steckfächer. Auf der Rückseite von Pete befindet sich ein weiteres Fach: Hier haben Portemonnaie, Smartphone und Dinge, die man ständig aus der Tasche heraus nehmen muss, ihren Platz. Sensationell: Mit Pete auf dem Rücken, kann man dieses Fach mit einer Hand öffnen und schliessen, ohne ihn abnehmen zu müssen. Ausserdem trotzt er dank des robusten Materials dem Regen und dem regelmässigen Abstellen auf rauen Strassenoberflächen.

Was Pete vor allem ausmacht ist jedoch etwas anderes: Er ist nicht wie die anderen. Pete ist zwar zur Hälfte ein Rucksack, er sieht aber nicht so aus. Er hat nicht den typischen Ich-geh-wandern-Look. Keine verstärkten Riemen oder Rückenpartien, lediglich zwei Reissverschlüsse, keine äusseren Netzfächer für Isoflaschen und auch kein typisches Rucksackmaterial wie Nylon. Dafür hat er zwei Taschenhenkel.
Ja, Pete ist anders: Pete ist flexibel und kann sich anpassen. Genau das, was ich zwischen Bahngleisen und Büro brauche.

Für alle, die auch einen Pete haben möchten:

Eckdaten zu F201 Pete:

Grösse: 295 mm Länge, 115 mm Breite, 340 mm Höhe
Volumen: ca. 11 Liter
Material: gebrauchte LKW-Blachen und Sicherheitsgürtel
Design: Freitag Bros., 2014
Preis: 220 Franken

 

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