Frauenrechte

  1. «Was sind wir bereit, für die Freiheit zu opfern?»

    Theater Burrnesha, Männin, nennt man im Norden Albaniens eine Frau, die das Leben eines Mannes führt. Sie legt vor den Ältesten der Gemeinde einen Schwur ab, verzichtet auf Sex, Heirat, Kinder und Liebe - und wird fortan als Mann behandelt. Ein bitterer Tauschhandel für die Freiheit – und Thema des Theaterstücks "Sworn Virgin" von Albana Agaj. Die albanische Schauspielerin über ihre Begegnung mit einer Burrnesha, die sie sehr bewegt hat.
  2. «Auch ich wurde schon diskriminiert»

    Simonetta Sommaruga Bundesrätin Simonetta Sommaruga kämpft seit Jahren für die Rechte der Frauen. Dabei setzt die frühere Konsumentenschützerin auf die Politik der leisen Töne. Obwohl sie manchmal am liebsten auf den Tisch hauen möchte, wie sie im Interview erzählt. Zudem: Was kann die Bundesrätin anderen Schweizer Macherinnen mit auf den Weg geben? Sehen Sie ihre Tipps in der exklusiven Videobotschaft.
  3. Ohne Frauen kein Frieden

    Krisendiplomatie Dass man Friedensverhandlungen nicht allein den Männern überlassen darf, erkannte der Uno-Sicherheitsrat schon 2000. Und heute? Wie viel Krieg, Gewalt und Elend braucht es denn noch, bis die Frauen bei der Lösung von Konflikten mitreden dürfen?
  4. Blicken Sie endlich nach vorne

    Schluss mit Nostalgie So schön die Retrowelle auch ist: Wir müssen uns von der klebrigen Verliebtheit in die Vergangenheit befreien. Sie bremst uns in einer Zeit, die mehr denn je Engagement braucht. 
  5. «Freiheit für die Frauen ist auch eine neue Freiheit für die Männer»

    Interview mit Marie Leuenberger Marie Leuenberger spielt die Hauptrolle in «Die göttliche Ordnung», dem neuen Film über das Schweizer Frauenstimmrecht. Die Dreharbeiten haben ihr Denken über Frauen verändert. Und damit ihre Sicht auf sich selber. Wir haben die Schweizer Schauspielerin in Berlin getroffen und mit ihr über Gleichberechtigung, Sexszenen und das Altern gesprochen.
  6. All Together Now

    #gamevuinhonbleibtdran Dass ich mich heute als Feministin bezeichne und mich auch als Journalistin für feministische Anliegen einsetze, ist für mich selbstverständlich. Bis hierhin war es aber ein langer Weg.
  7. Die Schweiz schreit auf – #gamevuinhonbleibtdran

    Feminismus Unter dem Hashtag #SchweizerAufschrei berichten Frauen auf Twitter von Sexismus im Alltag. Das ist gut. Die Debatte über sexistische Verhaltensformen muss geführt werden. Laut und immer wieder. Auch dann, wenn die Schreie längst wieder verstummt sind. Wir bleiben dran.
  8. Geschrei für Gerechtigkeit

    #gamevuinhonbleibtdran Wie ich in der Schwangerschaft zur Feministin wurde.
  9. Jede Stimme ist wichtig

    #gamevuinhonbleibtdran Als kleines Mädchen stellte ich mich einmal während eines Familienabendessens auf den Esstisch, beugte mich zu meinem Vater vor, hob den Zeigfinger und sagte zu ihm: «Du bist jetzt ruhig!»
  10. «Ich musste kochen, die Jungs lernten für die Matheprüfung»

    #gamevuinhonbleibtdran Ich war neun, vielleicht zehn Jahre alt, als ich zum ersten Mal auf die feministischen Barrikaden stieg. Es war ein rein instinktiver Akt, denn ich wusste damals natürlich noch nichts von genderpolitischen Protesten.