Erfolg

Diese Menschen fördern Ihre Karriere

Text: Jess Commons; Foto: Brooke Cagle / Unsplash

 

Dieser Artikel erschien zuerst bei / /

Diese 3 Menschen sollten Sie um sich haben, wenn Sie die Karriereleiter hochklettern wollen

Alleine kommt man nur langsam ans Ziel, vor allem wenn Sie Karriere machen oder ein eigenes Unternehmen gründen wollen. Diese drei Typen sollten Sie deshalb um sich haben. 

Ganz egal, ob Sie gern unter Leuten sind oder lieber Ihr eigenes Ding machen, im Alleingang schaffen Sie es nie bis an die Spitze. Wenn Sie die Karriereleiter hochklettern möchten, müssen Sie mit anderen zusammenarbeiten. Sorry, liebe introvertierten Mädels, aber so ist es leider.

Weg von klassischen Karrierewegen: Viele Millennials haben Lust, etwas Eigenes aufzubauen. Aber wenn Sie ein Unternehmen gründen möchten, reicht es nicht, eine grandiose Idee zu haben. Sie müssen sie auch in die Realität umsetzen können. Und die Wahrscheinlichkeit, dass Sie alle Skills besetzen, um das selbst zu machen, sind ziemlich gering. Mit wem sollten Sie sich jetzt also zusammentun, um Karriere zu machen?

Um das herauszufinden, fragte LinkedIn seine Mitglieder, welche Arten von Menschen sie auf ihrem Weg zum Erfolg begleitet haben. Bevor wir Ihnen die Antworten verraten, noch ein Tipp von LinkedIn-Karriere-Expert Darain Faraz: «Im Laufe Ihrer Karriere – egal, in welcher Phase Sie sich gerade befinden – ist es unglaublich wichtig, ein stabiles Netzwerk zu haben. Es hilft Ihnen dabei, Ihre eigene Version von Erfolg umzusetzen. Versuchen Sie, in Kontakt mit Leuten zu bleiben, die Ihnen schon mal geholfen haben, wie eine inspirierende Lehrerin oder ein Kollege, auf den Sie von Anfang bauen konnten».

Diese Menschen sollten Sie um sich haben:

Mentor*in

Auch bekannt als Cheerleader. Diese Person feiert Ihre Erfolge mit Ihnen und vermittelt Ihnen ein gutes Gefühl. Da sie eigene Erfahrungen in Ihrem Berufsfeld gemacht hat, kann sie Ihnen aber auch konstruktive Kritik geben. Besonders, weil die Geschäftswelt immer noch von Männern dominiert wird, ist ein*e Mentor*in sehr wichtig. Diese Person wurde sicher schon mit Themen wie Gender Pay Gap und Sexismus konfrontiert und kann Ihnen dabei helfen, damit zurechtzukommen. Zuhören und lernen, lautet die Devise.

Soweit zur Theorie, aber wie funktioniert das Ganze in der Praxis? Karriere-Coach Alice Stapleton empfiehlt regelmässige Meetings. «Laden Sie sie*ihn auf einen Kaffee oder zum Lunch ein und erzählen Sie von Ihren Karrierezielen. Vielleicht kann sie*er dir ja auch beim Netzwerken helfen».

Lieblingskolleg*in

Wir verbringen viel Zeit auf Arbeit. Genauer gesagt sind es etwa 35% des Wachzustands (wenn Sie 50 Jahre arbeiten). Falls Sie diese Zahl etwas runterzieht, kommt direkt eine positive hinterher: Etwa ein Drittel von uns findet auf der Arbeit eine*n echte*n Freund*in. Diese Person sorgt bei etwa 78% dafür, dass Sie selbstbewusster im Job sind. Ausserdem kann sie als Insider super einschätzen, ob Sie Ihren Job gut machen und Ihnen gegebenenfalls Tipps geben. «Wir sind oft betriebsblind, wenn es darum geht, unsere eigene Arbeit zu beurteilen», sagt Alice Stapleton. Sie empfiehlt, dass Sie diese Person fragen, was Sie ihrer Meinung nach gut machen und in welchen Bereichen Sie noch etwas dazu lernen können (oder müssen).

Rival*in

Es geht nicht darum, dass Sie sich mit Leuten umgeben, mit denen Sie sich pausenlos heftig streiten! Das Zauberwort lautet gesunder Wettstreit. Der kann nämlich dazu beitragen, dass Sie härter arbeiten bzw. das Beste aus sich herausholen. Diese Person ist in etwa mit jemandem vergleichbar, der im Fitnessstudio neben Ihnen trainiert – sie sorgt dafür, dass Sie ein paar Minuten länger durchhalten. So berichtete etwa ein Drittel der Millenials der LinkedIn-Umfrage, dass sie ein*e Arbeitsrival*in motiviert, ihr Bestes zu geben.

Kommentare

Empfehlungen der Redaktion

Karrieretipps

«Fallen Sie auf!»

Von Leandra Nef

Mehr aus der Rubrik

Freundschaftsdienst

Ist es in Ordnung, Geld von Freundinnen für die Arbeit zu verlangen?