Chez moi

Details zum Stil von Ursula Rodel

Redaktion: Cati Soldani; Text: Barbara Loop; Fotos: Joan Minder

Details zum Stil von Ursula Rodel
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Jumpsuit aus Baumwolle von A.P.C. 257 Fr. bei

Leder Schuhe mit Absatz ca. 195 Fr. von

Rouge Allure Lippenstift 51 Fr. von

Kaschmir Pullover von Fadenmeister Berlin ca. 530 Fr. bei

Liniertes Notizheft 21 Fr. von

Bleistift ca. 180 Fr. von

Massivholz-Hocker aus Akazie ca. 225 Fr. bei

Wasserabweisender Haarfilzhut von GoreTex 168 Fr. bei

Schultertasche aus Leder mit Krokodileffekt von Wandler ca. 655 Fr. bei

Runder Puff aus braunem Leder von Asher ca. 115 Fr. von

Tischleuchte von Muuto ca. 274 Fr. bei

Wie stehen wir Frauen eigentlich zur Mode? Schweizerinnen empfangen gamevuinhon zum Lifestyle-Interview – und modeln bei sich zuhause in aktuellen Looks. Diesmal: Designerin Ursula Rodel.

Sie wusste schon als Kind, was ihr gefällt: Designerin Ursula Rodel (73) trägt ihre eigenen Entwürfe. Die heutige Mode langweilt sie nämlich zu Tode.

Was haben Sie in Sachen Anziehen von Ihren Eltern gelernt?
Meine Eltern führten ein Hotel am Hallwilersee. Meine Mutter arbeitete viel und kleidete sich elegant, trug immer rote Nägel und Lippen. Obwohl mich die Eleganz meiner Mutter beeindruckt hat, war ich als Kind wie ein Junge, Röcke waren mir fremd.

Was hat Ihr Stil mit dem Stil Ihrer Mutter zu tun?
Wenig, mein Stil ergab sich aus den Sachen, die mir gefielen, und durch Frauen, die ich bewunderte. Ich hatte schon als Kind meine eigene Garderobe, die ich vor meiner Mutter versteckte: ein leicht verändertes Windjäcklein und eine Überfallhose, wie man sie zum Skifahren, ich aber hochgezogen als Knickerbocker trug. Ich wusste, was mir gefällt.

Wer war zu jener Zeit Ihre Inspirationsquelle, wenn es um Stil und Sich-Anziehen ging?
Die Gäste in unserem Hotel. Ich erinnere mich etwa an eine Dame, die aussah wie eine Spanierin: die schwarzen Haare zu einem Knoten zusammengebunden, die Nägel lang und rot. Sie war ein Mannequin und sie nahm ihrem Begleiter jeweils die Zigarre aus dem Mund, zog daran und gab sie ihm zurück. Auch unsere Serviertöchter, sie waren sehr elegant und rochen, zum Missfallen meines Vaters, nach Parfum.

Weitere Fotos von Ursula Rodel und das ausführliche Interview finden Sie in der Rubrik «Chez moi» im Heft 1/19.

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